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Kreuznachtillon

Fastnacht

CORONA CRUCENIA

Schock für die Fassenachter der Region: Wegen der befürchteten Corona-Pandemie hat die Landesregierung mittels Seuchenabwehrverordnung vom 18.2.20 alle chinesischen Produkte im Karneval verboten. Die Verordnung ist am 19.2.20 um Null Uhr inkraft getreten. Polizeikräfte sind gerade damit beschäftigt, einen Käfig um den Narrenkäfig aufzubauen. Dort soll kontrolliert werden, wer Kostüme „Made in China“ trägt. Erst nach Ablegen solcher Kleidungsstücke wird Zutritt zum inneren, dem eigentlichen Narrenkäfig gewährt.

Fachleute erwarten eine extrem leicht bekleidete Weiberfastnacht. „Meine Kostüme sind durchweg Chinaware, ich werde wohl nackt gehen müssen“, wird der Ordnungsdezernent zitiert. Das nächste Drama droht dann zur Kreiznacher Narrefahrt. Die beliebten „Kamellschjer“ werden nämlich fast ausschließlich in China produziert und müssen daher vor Umzugsbeginn komplett abgegeben werden. Speziell ausgebildetes Personal des Abfallwirtschaftsbetriebes (erkennbar an Schutzanzügen und Atemmasken) wird das Wurfmaterial konfiszieren und strahlungssicher im Radonstollen einlagern bis die Entsorgungsfrage geklärt ist. Zugelassen sind als Wurfgeschosse nur noch regionale Produkte, was die Oberbürgermeisterin pflichtschuldigst begrüßt: „Wir fördern damit letztlich auch die heimische Wirtschaft. Ich freue mich darauf, dass die Narren endlich mal wieder die Klassiker werfen, also Weck, Worscht und Weinflaschen.

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